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Katarinas Olympia Tagebuch

Streng Geheim

11.02.10 

Das wohl bestgehütetste Geheimnis in Van­couver ist derzeit die Frage, wer der letzte Fackelträger sein wird. Es ist traditionell eine besondere Ehre, das olympische Feuer anzünden zu dürfen. In der Gerüchteliste ganz oben kursiert der kanadische Eishockeynationalheld Wayne Gretzky. Aber auch Eisschnellläuferin Cindy Klassen und der Behindertensportler Rick Hansen werden hoch gehandelt. Der ehemalige Bürgermeister von Vancouver, der querschnittsgelähmte Sam Sullivan, setzte sich in besonderem Maße auch für die Paralympics ein. Unvergessen bleiben die Bilder in denen er bei der Turiner Abschlußfeier vor 4 Jahren Fahnen schwingend eine Pirouette im Rollstuhl drehte. Ich kann es jedenfalls kaum erwarten, die Eröffnungsfeier mitzuerleben. Während meiner aktiven Karriere war ich stets viel zu sehr mit der Vorbereitung auf den Wettkampf beschäftigt, um diesen großen Moment innerhalb der Olympischen Spiele wirklich genießen zu können. Wie ich die Kanadier kenne, werden sie uns ein stolzes Feuerwerk voller Emotionen bieten.

Aber noch ist es nicht so weit. Zunächst drehen wir heute eine weitere Episode meines Filmtagebuches. Diesmal treffe ich Musical- und Opernstar Anna-Maria Kaufmann. Gemeinsam mit ihr streife ich durch Vancouver und erfahre etwas mehr über ihr Leben. Als gebürtige Kanadierin hat sie natürlich eine ganz besondere Beziehung zu Vancouver und den Olympischen Spielen. Zu Beginn unseres Ausfluges stürzen wir uns wagemutig mitten in das Zentrum der Souvenirjäger. Im Olympic Superstore gibt es alles, was das Andenkenherz begehrt, von der Olympiasocke bis zur Eskimofellmütze. Die Besucherschlange vor dem Eingang reicht locker einige hundert Meter weit und es ist nur vernünftig, dass der Einlaß immer nur in Schüben gewährt wird, denn drinnen tobt der Bär, oder vielmehr toben Sumi, Quatchi und Miga, wie die Olympiamaskottchen hier heißen. Nachdem ich den Kampf um das Eishockeyshirt des neuen Superstars Sidney Crosby gegen Anna-Maria verloren habe, fahren wir weiter zum Queen Elisabeth Theater. Hier war Anna-Maria 1997 in ihrer ersten großen klassischen Gesangsrolle in der Operette 'Der Mikado' zu sehen. Am Nachmittag laden Willy Bogner und ich zu einer internationalen Presserunde ein, um den Journalisten unsere Olympiabewerbung München 2018 vorzustellen. Anschließend  fachsimpeln wir mit IOC-Mitgliedern im Deutschen Haus und schauen zu guter Letzt noch bei der Eröffnungsfeier des Gastgebers der nächsten Olympischen Spiele im Sotchi-Haus vorbei. Und wenn mir nicht bald der letzte Satz für den heutigen Blog einfällt, dann nehme ich einfach diesen... :-)

Herzliche Grüße aus Vancouver

Katarina




Dem Druck Standhalten

10.02.10

Der Tag beginnt mit einem Sonnenaufgang wie aus dem Vancouver Reiseführer. Ständig unterbreche ich meine Joggingtour, um noch ein Foto von dem gleichen Motiv zu schießen und ich weiß jetzt schon, daß ich heute Abend wieder 9 von 10 Bildern löschen werde, Segen und Fluch des Digitalzeitalters. Ein wunderschöner Tag liegt in der Luft und dies erhöht noch meine Vorfreude, denn heute geht es endlich zum ersten Mal ins Eisstadion. Unsere Goldhoffnung Aljona Savchenko und Robin Szolkowy trainieren in der Wettkampfhalle, dem Pacifc Coliseum, für ihr Kurzprogramm und da möchte ich natürlich dabei sein. Ãœberhaupt wird es nun langsam Zeit, daß es mit den Wettkämpfen losgeht. Leicht angespannt fahren wir zur Eishalle. Klar interessiert mich die Verfassung unserer Weltmeister persönlich, aber natürlich würde ich gern in meiner Funktion als ARD-Eiskunstlaufexpertin nach dem Training auch ein Gespräch mit Aljona und Robin führen. Allerdings wissen wir, daß sich die beiden voll auf Olympia konzentrieren und keine Interviews geben wollen. Ich hoffe, Aljona und Robin machen für mich eine Ausnahme. Ich war schon oft in der gleichen Situation und verstehe, daß sie nur ungern vor Wettkämpfen über sich reden möchten. Und wie das immer so ist, manchmal macht man sich einfach zu viele Gedanken. Aljona, Robin und ihr Trainer Ingo Steuer sind zwar konzentriert bei der Sache aber ohne viel Aufhebens bereit, nach dem Training ein paar Worte mit mir zu wechseln.  Zunächst müssen  Aljona und Robin aber als Erstes der Favoritenpaare aufs Eis. Die chinesischen Olympiadritten von Turin 2006, Shen Xuan und Zhao Hongbo, die in der nächsten Gruppe starten, unterbrechen ihr Aufwärmprogramm und schauen unseren Weltmeistern bei ihrem Kurzprogramm zu. Was sie zu sehen bekommen, dürfte sie zumindest in Spannung halten, denn Aljona und Robin laufen ein fehlerfreies Kurzprogramm. Die wenigen Zuschauer in der Halle haben alle etwas Wichtiges zu tun und doch schaffen es Aljona und Robin, sie für einen Augenblick in den Bann zu ziehen. Das ist doch mal eine Ansage für die kommenden Tage und ich kann es kaum erwarten, die beiden im Wettkampf zu erleben. Während sich Aljona und Robin umziehen, treffe ich alte Bekannte aus dem kanadischen Team, unter anderem Jamie Sale. Sie und ihr Partner David Pelletier erhielten nach einem Skandal um umstrittene Preisrichterwertungen bei den Olympischen Spielen von 2002 in Salt Lake City gemeinsam mit dem russischen Paar Bereschnaja und Sicharulidse die Goldmedaille. Dieser Skandal war übrigens der Anlaß für die Umstellung auf das heutige Bewertungssystem. Jamie arbeitet hier fürs kanadische Fernsehen und natürlich bleibt Zeit für ein freudiges "Hallo". Und dann geht es sofort in die so genannte Mixed Zone, die Gasse für die Interviews mit den Eiskunstläufern nach dem Wettkampf. Etwas orientierungslos oder vielleicht auch aus alter Gewohnheit lande ich zunächst in der Spur für die Athleten und ernte ein schallendes Gelächter von meinem Kamerateam. Die Mixed Zone ist aber noch ziemlich verwaist und so klettere ich kurzerhand auf die andere Seite, gerade rechtzeitig um Aljona und Robin abzufangen. Die beiden sind zufrieden mit ihrer Leistung, aber ich merke ihnen ihre Anspannung an und will sie nicht zu lange mit meinen Fragen quälen. Es ist interessant, wie unterschiedlich die Sportler mit der Wettkampfvorbereitung umgehen. Für mich waren die Trainingseinheiten bei Olympia immer eine Gelegenheit, ein wenig "anzugeben" und zu zeigen, was ich drauf habe. Der Wettkampfdruck hat mich zu Höchstleistungen getrieben, aber im Training wollte ich auch Spaß haben. Allerdings hat Frau Müller stets dafür gesorgt, daß ich zum richtigen Zeitpunkt voll bei der Sache war. Ingo Steuer hat offensichtlich auch die richtige Mischung für Aljona und Robin gefunden. In meinem Gespräch mit ihm nach dem Training, erzählte er mir von der holprigen Vorbereitung in dieser Olympiasaison, angefangen vom Kürmusikwechsel, über Aljonas Erkältung bis hin zur unglücklichen Silbermedaille bei den Europameisterschaften in Tallin. Er erwähnte, wie all dies die Motivation zusätzlich angestachelt hat und wie sie deshalb in den letzten Wochen so hart wie noch nie zuvor trainiert haben. Ich wünschte, ich könnte Aljona und Robin in diesem Moment etwas Druck von den Schultern nehmen, aber ich weiß auch, daß nur wer diesem ungeheuren Druck standzuhalten vermag, am Ende auf dem Siegertreppchen steht.

Herzliche Grüße aus Vancouver

Katarina 




Rescue Me

09.​02.​10 

Der heutige Tag beginnt um 4 Uhr morgens, allerdings nicht ganz freiwillig. Meine innere Uhr hängt noch irgendwo auf dem Weg von Berlin nach Vancouver und so nutze ich die Zeit bis zum Sonnenaufgang zum Beantworten meiner Emails, der Vorbereitung des Tagesprogramms sowie der Kommunikation mit meiner kleinen aber stetig wachsenden Facebook- und Twittergemeinde. Mit dem ersten Tageslicht breche ich zu meiner morgendlichen Joggingrunde auf. Als ich meine aktive Karriere beendete, war ich doch sehr unsicher, ob ich das Eislaufen vermissen würde. Nein, ich vermisse es nicht, na ja, ein wenig schon, aber ohne Sport kann ich mir mein Leben nicht vorstellen. Erstaunlicherweise ist die Uferpromenade von Vancouver schon reichlich mit Joggern bevölkert und obwohl ich die hiesige Angewohnheit, jeden mit einem Lächeln und einem peppigen 'Hi' zu begrüßen, sehr sympathisch finde, fällt es mir doch zu dieser Stunde noch etwas schwer. Dafür ist die Aussicht auf die North Shore Mountains auf der gegenüberliegenden Seite des Burrard Inlet atemberaubend. Das ist ein kleiner Vorgeschmack auf unseren heutigen Trip nach Whistler. Ich werde einen Bergretter und seinen Lawinenhund treffen.

Sea To Sky Highway heißt die Straße nach Whistler und der Name ist Programm. Von Meereshöhe in Vancouver schlängelt sich der Highway über 123 Kilometer zunächst entlang des idyllischen Howe Sound und dann hinauf bis ins 675 Meter hoch gelegene Whistler. Und da ist er endlich, der Schnee. Es gibt ihn also doch noch. Ohne Schnee ist es nun mal keine richtige Winterolympiade. Wir halten uns nicht lange in dem vorolympisch noch ziemlich ruhigen Örtchen auf und besteigen gleich die Gondel hinauf zum Whistler Mountain (1530 Meter). Hier treffen wir auf Anton und Mac. Der Erste ist Bergretter und der Zweite ist sein Lawinenhund. Ganz offensichtlich sind beide ein eingespieltes Team und obwohl Anton einen sehr freundlichen Eindruck macht, bin ich doch ein wenig zurückhaltend bei der Begrüßung und hoffe nur, daß man mir meine Hundephobie nicht ansieht bzw. erschnuppert. Doch schon beim ersten Streicheln wird klar: auch Mac hat ein ausgesprochen friedfertiges Wesen. In meinem Gespräch mit Anton erfahre ich, daß die Lawinenunfälle immer mehr zunehmen und daß die meisten Unglücke durch mangelnde Vorsicht und Ãœbermut passieren. Ich erfahre auch mehr über die technische Seite des Ablaufes einer Lawinenrettungsaktion, aber alles ist sehr theoretisch. Deshalb entschließt sich Anton kurzer Hand zu einem praktischen Beispiel. Ich bin begeistert, allerdings nur bis zu dem Moment, an dem er mir eröffnet, daß ich die Verschüttete spielen und Mac mich retten soll. Meine Neugier siegt und so beobachte ich wie Anton ein Loch in den 4 Meter hohen Schnee gräbt und mich mit einem herzlichen Lächeln zum Einsteigen einlädt. Ausgerüstet mit einem Walkie-Talkie zwänge ich mich in die viel zu kleine Höhle und fühle ein leichtes Unwohlsein während Anton den Eingang zuschaufelt. In meiner Schneehöhle herrscht vollkommene Stille und für einen Moment habe ich eine Ahnung, was es bedeuten muß, wirklich von einer Lawine verschüttet zu sein. Nach 10 Minuten wird Mac auf die Suche geschickt. So lange dauert es, bis die feine Hundenase eine Witterung aufnehmen kann. Und kurz darauf begrüßt mich auch schon Macs dampfende Schnauze. Es ist wirklich beruhigend zu wissen, daß es Menschen und Tiere gibt die ständig für unsere Sicherheit da sind, auch wenn man sie glücklicherweise nur selten zu sehen bekommt. Meine Hundephobie hat sich nach der heutigen Rettungsaktion mindestens halbiert und wenn ich mir das Ganze noch mal in meinem Filmtagebuch in der ARD anschaue, verschwindet der Rest vielleicht auch noch.

Katarina




Mein ers­ter Tag in Van­cou­ver

08.​02.​10

Jede Olym­pia­de ist ein Aben­teu­er für sich, sei es als ak­ti­ve Olym­pio­ni­kin, oder wie für mich in den letz­ten Jah­ren als Ex­per­tin für das Fern­se­hen. Schon beim Ein­stei­gen in den Flie­ger zu­sam­men mit Sport­lern, Trai­nern, Funk­tio­nä­ren und Jour­na­lis­ten kommt Olym­pia­stim­mung auf. Da wir zwei­mal ein­stei­gen dür­fen - unser Flie­ger hat einen tech­ni­schen De­fekt und wir müs­sen auf Er­satz war­ten - ist etwas Zeit für kurze Ge­sprä­che u.a. mit un­se­ren Eis­kunst­lauf-Welt­meis­tern Al­jo­na und Robin, mit Fran­kie Fre­de­ricks, dem ehe­ma­li­gen Welt­klas­se­sprin­ter und jet­zi­gen IOC-Mit­glied und mit ARD-Kol­le­gen, die ich seit un­se­rer Zu­sa­men­ar­beit in Turin 2006 nicht mehr ge­se­hen habe. Und trotz all der net­ten Plau­de­rei wird mir lang­sam be­wußt, was da alles auf mich zu­kom­men wird in Van­cou­ver. Als Eis­kunst­lauf­ex­per­tin für die ARD werde ich wäh­rend der Li­ve-Ãœber­tra­gun­gen Rede und Ant­wort ste­hen. Au­ßer­dem werde ich im Rah­men eines fil­mi­schen Olym­pi­ata­ge­bu­ches Ge­schich­ten in und um Van­cou­ver er­zäh­len. In mei­ner Funk­ti­on als Vor­sit­zen­de des Ku­ra­to­ri­ums für die Olym­pia­ber­wer­bung Mün­chen 2018 möch­te ich na­tür­lich ver­su­chen, Sym­pa­tie­punk­te für un­se­re Be­wer­bung zu sam­meln. Glück­li­cher­wei­se kommt mir in sol­chen Si­tua­tio­nen immer noch meine Wett­kampf­er­fah­rung zu gute: tief Luft holen und auf die nächs­te Auf­ga­be kon­zen­trie­ren.
Das erste was mir nach der Lan­dung im son­nin­gen und für die Jah­res­zeit un­ge­wöhn­lich war­men Van­cou­ver auf­fällt, ist die Freund­lich­keit und Herz­lich­keit der Ka­na­di­er. Ob Grenz­be­am­te, Po­li­zis­ten, frei­wil­li­ge Hel­fer, die coo­len Mäd­chen vom Cof­fe­shop, Ta­xi­fah­rer oder Kell­ner, alle schei­nen vor Stolz und Vor­freu­de zu plat­zen und das ist ziem­lich an­ste­ckend. Die Tat­sa­che, daß hier fast früh­lings­haf­te Tem­pe­ra­tu­ren herr­schen scheint nie­man­den zu stö­ren und ehr­lich ge­sagt, nach 6 Wo­chen Win­ter in Ber­lin, mich auch nicht. Die ganz große Hek­tik ist noch nicht aus­ge­bro­chen, aber es sind ja auch noch 4 Tage bis zur Er­öff­nungs­fei­er. An mei­nem ers­ten Tag geht es so­fort ins IBC, das In­ter­na­tio­na­le Ãœber­tra­gungs­zen­trum, in dem alle Fern­seh­an­stal­ten ihre Stu­di­os auf­ge­baut haben. Von mei­nem Hotel sind es nur etwa 200 Meter bis zum IBC aber es hat dau­ert dann doch ein wenig, bis wir dort an­kom­men. Ich werde von der Po­li­zei ge­stoppt und höf­lich aber be­stimmt um ein ge­mein­sa­mes Foto ge­be­ten. Dafür be­kom­me ich dann an­statt eines Straf­zet­tels eines der be­gehr­ten Pins, die über­all ge­tauscht wer­den. In den ARD-Stu­di­os an­ge­kom­men, gibt es erst ein­mal ein gro­ßes Hallo und all­ge­mei­nes Hän­de­schüt­teln auf den Flu­ren und ir­gend­wie fühlt es sich schon ein bi­schen an wie ein Fa­mi­li­en­tref­fen. Al­ler­dings bleibt nicht viel Zeit, denn es geht gleich ins Stu­dio für eine Schal­te nach New Or­leans zum Su­per­bowl. Wenig spä­ter werde ich von mei­ner Ver­gan­gen­heit ei­ge­holt und zwar von Eliz­a­beth Man­ley und dann auch noch auf dem Eis. Für mein Film­ta­ge­buch haben wir ein ge­mein­sa­mes Tref­fen or­ga­ni­siert. Ur­sprüng­lich ge­dacht als Deutsch-Ka­na­di­sches Wie­der­se­hen, ent­puppt sich unser Tref­fen als Me­die­ner­eig­nis des Tages. Fern­seh­teams aus Bra­si­li­en, Aus­tra­li­en, den USA und Eu­ro­pa und ein Eis­sta­di­on vol­ler Fans wol­len bei un­se­rer Re­mi­nis­zenz an die Olym­pi­schen Spie­le von Cal­ga­ry da­bei­sein. Eliz­a­beth Man­ley lief sich 1988 mit dem Ge­winn der Sil­ber­me­dail­le in die Her­zen ihrer Lands­leu­te. Dem­ent­spre­chend en­thu­si­as­tisch fällt der Emp­fang für uns beide aus. Die Vor­freu­de der Men­schen auf ihre Spie­le hier in Van­cou­ver ist deut­lich zu spü­ren.
Apro­pos Vor­freu­de, ich werde von heute an jeden Tag von "mei­nem" Olym­pia in Van­cou­ver be­rich­ten. Zum Schluß noch ein klei­ner Tip, ei­ni­ge Aus­schnit­te mei­ner Eis­lauf­par­tie mit Eliz­a­beth Man­ley sind um 17:15 bei Bri­sant zu sehen.

Herz­li­che Grüße aus Van­cou­ver

Ka­ta­ri­na

Copyright Katarina Witt
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